Götz Brandt (Regie und Einrichtung)

Frankenstein — Oder der moderne Prometheus

Szenische Lesung mit Cristian Klischat

Plakat

Gerade mal einundzwanzig Jahre alt ist Mary Shelly, als am 1.Januar 1818 ihr Frankenstein-Roman erscheint. Er wird schnell zu einem der bekanntesten Werke der fantastischen Literatur! Shelly erzählt die fiebrige Geschichte um Victor Frankenstein, der kraft der Naturwissenschaften wie Gott sein will. Und sie erzählt vom künstlich geschaffenen und entsetzlich aussehenden Riesen, dessen Einsamkeit und Enttäuschung kein Ventil finden und umschlagen in blutigen Hass gegen seinen Schöpfer.

Kein Zufall, dass sich der Stoff an den mythischen Prometheus anlehnt, der Leben aus Ton erschuf und sich für sein Menschengeschlecht mit den Göttern überwarf. Und kein Wunder, dass „Frankenstein“ auch zweihundert Jahre nach seinem Entstehen immer noch einen wunderbar gruseligen Lese-, Vorlese- und Interpretationsstoff abgibt.

Regie und Einrichtung: Götz Brandt (Redakteur, Drehbuch-Autor, Regisseur u.a. Staatstheater Mainz, Nationaltheater Mannheim)

Spiel: Christian Lischat (u.a. Staatstheater Wiesbaden, Nationaltheater Weimar, Hans-Otto-Theater Potsdam)

Das Kellertheater wird unterstützt von der Stadt Frankfurt am Main (www.kultur-frankfurt.de)