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Ein kleiner Polizeibeamter gerät in finanzielle Nöte, nachdem er
ein Haus für seine Familie gebaut hat. Das Haus ist sein ganzer
Stolz und sichert ihm die Anerkennung der Nachbarn. Der Innenausbau
lässt noch sehr zu wünschen übrig, doch das muss noch warten, denn
es fehlt an Geld. Von seinem Lohn bleibt ihm nur ein kleiner Teil
zum Leben, der Rest wird von den Abzahlungen und Zinsen
aufgebraucht. Die Bank verweigert ihm weitere Kredite.
Er liebt seine Familie, seine Frau, seine Tochter und seine beiden
Söhne. Er möchte gut leben, ihnen etwas bieten und findet, das stehe
ihm zu. Die Wertschätzung seiner Arbeitskollegen, die ihn als
zuverlässig und lustig schildern, und der Nachbarn ist ihm ungeheuer
wichtig. Seinen Kindern ist er ein liebevoller und fürsorglicher
Vater. Er wird als gutmütiger, harmloser Spießer angesehen.
Als seine dreijährigeTochter, die Jüngste, an einem Hirntumor stirbt,
dessen mögliche Operation er sich nicht leisten kann, ist dies ein
Wendepunkt in seinem Leben. Er wird vom Polizisten zum
Verbrecher. Seine finanzielle Not lässt ihn verzweifeln und verrückt
seine Wertevorstellung. So begeht er Banküberfälle mit einem
Vorschlaghammer, nachdem er zuvor ahnungslose Opfer mit seiner
Dienstpistole erschießt, um an ihren Wagen zu kommen. Diese Morde
erregen Deutschland weit Aufsehen, Eduard Zimmermanns Aufruf in der
Sendung »XY ungelöst« jagt den Menschen in der betroffenen Region
Angst und Schrecken ein.
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