Molière

Der Geizige

Regie: Doris Enders

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Plakat
Im herunter gewirtschafteten Haushalt Harpagons, der als Geizhals wohl bekannt ist, geht es drunter und drüber: Die Tochter Elise liebt Valère, der sich als Hausverwalter bei Harpagon eingeschlichen hat und diesem nach dem Munde redet und so versucht seine Pläne zu beeinflussen. Cléante, der Sohn, liebt Mariane, die der Vater allerdings auch für sich beansprucht. Seine Tochter Elise will er an den reichen alten Witwer Anselme verheiraten, der sie ohne Mitgift nehmen würde. Die stetig reduziertete Dienerschaft wird nur noch von La Flèche repräsentiert, der als Widersacher von Valère auftritt, gegen seinen Dienstherren opponiert und für reichlich Konfusion und Wirbel sorgt, in dem er Vater und Sohn gegen einander ausspielt.

Die neue Kellertheater-Produktion von Doris Enders verspricht mit viel Tempo einen vergnüglichen Theaterabend.

Molière:

Molière gilt als Schöpfer der französischen Charakterkomödie. In nur achtzehn Jahren hat er zwanzig Stücke geschrieben, in denen er selbst häufig die Hauptrolle übernahm.

 

Seine bekanntesten Stücke, die noch heute oft und gern gespielt werden, sind:

Schule der Frauen   George Dandin
Tartuffe   Der Geizige
Don Juan oder Der steinerne Gast   Der Bürger als Edelmann
Der Menschenfeind   Die gelehrten Frauen
Der Arzt wider Willen   Der eingebildete Kranke

Kurz nach der vierten Aufführung des „Eingebildeten Kranken“, mit ihm in der Hauptrolle, starb Molière an Tuberkulose.

Sieben Jahre später wurde die Comédie Française gegründet, die noch heute als „das Haus Molières“ bekannt ist.

 

Mitwirkende:

Monsieur Harpagon: Martin Sonnabend
Élise, seine Tochter: Antje Mrozik
Cléante, sein Sohn: Volker Schneider
Valère, sein Verwalter: Fabian Kania
La Flèche, sein Diener: Sven Kube
Meister Simon, Geldvermittler: Burkhard Sprenker
Mariane, von Harpagon begehrt: Marie-José Scharf/ Marcella Maischein
Frosine, Heiratsvermittlerin: Michael Kehr
Anselme, Marianes und Valères Vater: Burkhard Sprenker
   

Regieassistenz: Daniela Vollhardt
Bühne und Ausstattung: Karl Heinz Ott und Doris Enders
Theaterfotographie: Anja Kühn
Grafik: Angela Bremer

Regie: Doris Enders

Premiere: 11. Februar 2005

Das Kellertheater wird unterstützt von der Stadt Frankfurt am Main (www.kultur-frankfurt.de)